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DB The Sound Engineering Magazine echte Hi Fi und Maxell 35-180PR nach 30 Jahre

Möchte euch eine schöne PDF-Sammlung einer sehr guten Hi-Fi Zeitschrift, siehe Link am Ende des Artikels, vorstellen. Man kann dort über die Jahre blättern und sich für die damalige Hi-Fi Audiotechnik informieren.

In der Zeitschrift „DB“ kann man neben der spitzen Audiotechnik auch sehr viel über Elektronik lesen zum Teil über elektronische Schaltungen und deren dazugehörigen mathematische Formeln.

Als ich jung war, war es üblich, dass man sich über derartige Technik auskannte, dies war das „Computerspiel“ der 70er und 80er so zu sagen. Damals war es üblich, dass man sehr viel in Hi-Fi investierte und weil die Technik doch sehr verschieden war, hat man sich vor dem Kauf sehr gut und sehr lange informiert. Zum Teil musste man für manche Geräte auf die Herstellung lange warten oder diese mussten Importiert werden. Es war nicht so wie heute, schnell, schnell, via Internet. Klar, da war jede Audioanlage zum Teil so teuer wie ein PKW und man hielt es für das Beste. Schon deswegen gab es öfter für uns nur Gespräche über Platten, Tonbänder, Tapes und Neuigkeiten auf dem Musikmarkt.

Einer kaufte die Platte und diese wurde dann auf spitzen Tapedecks, sowie Tonbandgeräte multipliziert. Schon deswegen steckte in jeder von uns ein kleiner Tontechniker, die trotz der jungen Jahren sehr begabt waren. Nicht nur die Jungen, sondern auch die Erwachsenen haben damals mehr technische und elektronische Kenntnisse von der Hi-Fi Technik gehabt. Neben der sehr gut verbreitetet Berufen in den zahlreichen Studios, Platten Shops, Hi-Fi Läden usw., fanden sich sehr viele Amateure, die ordentliches Geld in eigene Studios investierten.

 

Was ist heute los?

Wer kennt sich noch damit aus?

Einfach ein digitales Medium abspielen mit einem Kopfhörer für sich allein!

Ich möchte gar nicht den psychologischen Aspekt ansprechen, sondern nur aufmerksam machen, dass diejenigen, die sich mit Audio auskannten, immer weniger werden und, dass es Schade sein wird, wenn man eine derartige Intelligenz verschwinden lässt. Es geht dabei nicht nur um die begabten Benutzer, sondern auch um die Hersteller dieser Technik, die in den letzten Jahren verschwanden.

Ich habe Hoffnung, dass mit dem ständig steigenden Interesse nach der Platte, die Industrie der Audiotechnik auch in anderen Bereiche nachziehen wird z.B. für ein Mix-Tape aus mehreren LPs oder Single braucht man ein Aufnahme Gerät, usw.

Warum ich nicht unbedingt ein Freund der Digitale Musik bin? Ganz einfach, kein Musikinstrument oder Sänger singt „10100011011001111010111…..“

 

Lohnte es sich damals so viel Geld in Hi-Fi Geräte zu investieren?

Ja, z.B. die Technik die in „DB“ präsentiert wurde, kostet heutzutage sehr viel mehr oder ist unbezahlbar.

Manche Marken existieren heutzutage nur durch deren extrem gute Herstellungsqualität noch, einfach in „DB“ nachblättern bitte. Es ist sehr interessant, wie diese Technik die Jahre überlebte. Kann möglich sein, dass dies an dem oben geschrieben liegt, Interesse, ehemaliger Kaufpreis, die Begeisterung nach schwerer Technik, die Symbiose zwischen Mechanik und Elektronik nach unverfälschten Sound, usw.

 

Maxell „35-180Pro“ nach 30 Jahre.

Ich habe mehrere Kisten dieser Japanische Tonbänder die nur einmal bespielt worden sind. Mit einem Klirrfaktor von 0,2dB bei ein Auslast von satten 62dB wird niemals das Band den Sound verfälschen, sondern nur das Audio Gerät. Somit wird in der Praxis, bei einer bösen VU-Meter Ansteuerung, über +6dB (4 Fache Wert) gerade mal +2B nicht lineare Verzerrungen geben. Zu bemerken ist, das dass Maximum / Anschlag bereits bei +3B(Doppel Wert) eintritt.

Nichts hat sich geändert, die Tonqualität scheint unverändert zu sein. Der 35 Micron dünne magnetische Streifen schafft es sehr gut das Audiosignal über die Zeit zu konservieren. Habe ein Band geopfert und Aufnahmen von Platten gemacht, ich merke keinen Unterschied zwischen Source und Tape hin und her schalten. Nix, alles identisch für mich. Für ein unbenutzte Maxell Pro 35 oder 50, die trotz deren 30 Jahre absolut keine Qualität einbüßen, zahlt man sehr viel Geld, für ein bespielte je nach Zustand auch viel.

Auch wenn man Freund der digitalen Musik ist, sollte man sich mit der alten Technik beschäftigen. Ich persönlich schaffe es kaum junge Leute dafür zu begeistern. Die leider jetzt, sowie in der Zukunft, mit Sicherheit weniger elektronische Kenntnisse und Wissen über die Hi-Fi Technik haben werden. Ja, leider für Download / Streaming / MP tauschen braucht nur ein Finger auf dem Touch des Handys zu bewegen.

 

Ein großes Dankeschön an diejenigen, die die „DB“- Zeitschrift als PDF ins Netz eingestellt haben.

„DB“ -> http://thehistoryofrecording.com/Magazines/db%20Magazine/

Habt ihr nachgeschaut? Unglaublich schön und Interessant, oder?

 

Überarbeitet von Peter aus Niedersachsen

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